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Franzosen fanden Epo
ArmStrong mit Dope
Machen's die Amis intelligenter?
Aufschrei in Frankreich und späte Genugtuung für die Verlierer? Alles halb so wild. Fachleute haben sein langem vermutet, dass Armstrong seine unmenschlichen Leistungen mit Hilfe der Medizin erzielt. Schließlich klagte er alles nieder, was den Hauch der Illegalität bestärkte. Seine Verbindung zu obskuren Blutauffrischungs-Labors wurden früh bekannt. Schließlich erlaubte die Tour ihm sogar nachträglich ein stimulierendes Mittel. Nun haben die Franzosen, die es wohl nie verwinden konnten, dass ein Ami ihr Nationalevent über sieben Jahre beherrschte, Blutproben, die das Hormon Epo enthalten, als Beweis fürs Dopen ins Feld geführt. Warum erst jetzt, fragt man sich. Angeblich sind die Aufklärungsmethoden mittlerweile besser.

Insider haben nie daran gezweifelt, dass bei der Tour gedopt wird. Mittlerweile scheint unumstritten, dass drei Wochen Radfahren mit einem Stundenmittel von 40 Kilometern normale Sportler völlig überfordern würde. Zumal viele dieser Radfahrer mit Asthma die Berge raufjagen. Also ging es anscheinend immer nur darum, wer am Intelligentesten dopt. Da hatte Armstrong sicher einige Vorteile, da er nach seiner schweren Krankheit eine stattliche Liste von Substanzen vorlegte. Aber dass ein Ami intelligenter als andere mit verbotenen Substanzen umgeht, trifft die Franzosen tief ins Mark. Zuzugeben, dass diese Tour eine Anabolika-Rundfahrt ist, hieße auf eine der tollsten PR-Kampagnen für ihr Land zu verzichten. Vielleicht sollt man bei der nächsten Tour alle 3 Stunden eine Pinkelpause inklusive Tests einlegen. Dann gäb’s immer Erholungspausen aufgrund des Rüssmann-Effekts und viel Raum für Werbung in Magenta.



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